Nackt

Und dann geschah es.

Für einen gezwinkerten Moment fiel der Schleier, und er sah sich im Spiegel, sah sich in all seiner Nacktheit, schutzlos, haltlos, grenzenlos …

Und er hielt es nicht aus, zog die Vorhänge zu, hüllte sich ein und bedeckte seine Scham.

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Verhasst

„Hasst du das auch manchmal so wie ich?“, fragte sie.
„Ich hasse nicht“, antwortete er. „Nichts und niemanden.“
„Du veraschst mich doch“, sagte sie. Nicht mit Worten. Sie brauchte nur einen Blick dafür.
Er schüttelte den Kopf und erntete einen zweiten Blick. „Wirklich nicht. Nichts und niemanden. Manchmal hasse ich mich dafür.“